Wann reagiert ein Metall mit einer Metallsalz-Lösung?
Teilchensimulation: Elektronenübergang zwischen Metallatom und Metall-Kation
Wähle einen Metallstab und eine Salzlösung,
dann starte die Simulation. Beobachte, ob eine Reaktion stattfindet und welche Teilchen Elektronen
abgeben bzw. aufnehmen.
Reaktion (Teilchenebene)
—
—
Konzentrationen
c(Salz-Kation)—
c(Eigen-Kation)—
Teilchenbilanz
Gelöste Metallatome—
Abgeschiedene Atome—
Aufgaben
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Redoxreaktion zwischen Metall und Metallsalz-Lösung
Taucht man einen Metallstab in eine Lösung, die Ionen eines anderen Metalls enthält,
kann ein Elektronenübergang stattfinden. Das unedlere Metall gibt Elektronen ab
(Oxidation), die edleren Kationen nehmen sie auf (Reduktion).
Wann findet eine Reaktion statt?
Eine spontane Reaktion tritt auf, wenn das eingetauchte Metall unedler ist als
das Metall-Kation in der Lösung – also ein stärkeres Bestreben hat, Elektronen
abzugeben und als Ion in Lösung zu gehen. Das edlere Metall hat umgekehrt das größere
Bestreben, im reduzierten Zustand (als Metall) vorzuliegen. Die Reihenfolge
Mg < Zn < Fe < Cu gibt diese Redoxreihe der Metalle an: Magnesium ist am
unedelsten, Kupfer am edelsten.
Beispiel: Zink in Kupfer(II)-sulfat
Oxidation: Zn → Zn2+ + 2 e−
Reduktion: Cu2+ + 2 e− → Cu
Gesamt: Zn + Cu2+ → Zn2+ + Cu
Die blaue Farbe der CuSO4-Lösung verblasst (Cu2+ wird verbraucht),
auf dem Zinkstab scheidet sich roter Kupferbelag ab.
Praktische Bedeutung
Das Prinzip liegt vielen Anwendungen zugrunde: galvanische Zellen (Batterien),
Galvanisierung (Versilberung, Vergoldung) und kathodischer
Korrosionsschutz (Verzinken von Eisen nutzt Zink als Opferanode).