Wähle einen Brennstoff, stelle Sauerstoffanteil und Temperatur ein und zünde. Erprobe danach die Löschmittel – jedes greift gezielt eine der drei Komponenten an.
Verbrennungsdreieck
erloschen
Material
Brandklasse:
A
Zündtemperatur:
280 °C
Reaktionsgleichung:
C + O2 → CO2
Steuerung
Sauerstoffanteil21 %
Temperatur25 °C
Löschmittel
Aufgaben
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Das Verbrennungsdreieck
Damit ein Stoff brennt, müssen drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein:
ein Brennstoff, genügend Sauerstoff und die
Zündtemperatur des Brennstoffs. Fehlt auch nur eine davon, gibt es keine Flamme.
Diese drei Bedingungen nennt man das Verbrennungsdreieck.
Was ist die Zündtemperatur?
Die Zündtemperatur ist die niedrigste Temperatur, bei der sich ein Brennstoff von selbst
entzündet und dann weiterbrennt. Holz und Papier entzünden sich schon bei etwa 230–280 °C,
Magnesium dagegen erst bei rund 510 °C – deshalb braucht man dafür einen Brenner statt
eines Streichholzes.
Warum entstehen verschiedene Produkte?
Bei der Verbrennung reagiert der Brennstoff mit dem Sauerstoff der Luft. Enthält der Brennstoff
Kohlenstoff, entsteht Kohlenstoffdioxid (CO2); enthält er auch Wasserstoff (wie Wachs
oder Erdgas), entsteht zusätzlich Wasser (H2O). Metalle wie Magnesium bilden ein festes
Oxid: 2 Mg + O2 → 2 MgO.
Wie löscht man einen Brand?
Löschen heißt, dem Feuer eine der drei Bedingungen zu entziehen: den Brennstoff entfernen,
den Sauerstoff verdrängen (Glassturz, Sand, CO2) oder unter die Zündtemperatur kühlen
(Wasser). Welches Mittel passt, hängt von der Brandklasse ab. Bei Fettbränden (Klasse F)
und Metallbränden (Klasse D) darf man niemals Wasser verwenden – es kommt zu
einer Fettexplosion bzw. zu einer heftigen Reaktion mit dem Metall.