Tool: Molekülmodelle (anorganisch) – Finde den Fehler!
Modelle drehen, prüfen und korrigieren
Stimmt dieses Modell – und wenn nicht, wo genau steckt der Fehler?
Das Modell lässt sich mit der Maus oder dem Finger
drehen – der Fehler liegt manchmal auf der Rückseite. In jedem
Modell steckt höchstens ein Fehler. Tippe auf die Stelle, die nicht stimmt – auf
ein Atom, auf eine Bindung oder auf ein Ladungszeichen. Vergleiche das Modell dazu mit
Name und Molekülformel darüber. Ist das Modell in Ordnung,
wähle Modell stimmt. Danach wird nach der Begründung
gefragt.
gezeigtes Modellso ist es richtig
Ziehen dreht · Tippen wählt · Mausrad oder zwei
Finger vergrößern
Valenzstrichformel des gesuchten Teilchens
Das waren alle Aufgaben. Zum
Wiederholen die Seite neu laden – die Reihenfolge ist dann eine andere.
Das Kugel-Stab-Modell
Jede Kugel steht für ein Atom, jeder Stab für ein bindendes Elektronenpaar.
Alle Atome sind dargestellt. Freie Elektronenpaare werden hier nicht gezeigt. Die Farben
dienen der Unterscheidung und sind keine Stoffeigenschaft.
Bindigkeit
Ein Kohlenstoff-Atom geht vier Bindungen ein, ein Stickstoff- und ein Phosphor-Atom drei,
ein Sauerstoff- und ein Schwefel-Atom zwei, ein Wasserstoff- und ein Halogen-Atom eine. Eine
Doppelbindung zählt dabei als zwei, eine Dreifachbindung als drei.
Mehrfachbindungen
Eine Doppelbindung wird durch zwei parallele Stäbe dargestellt, eine
Dreifachbindung durch drei. Ein Wasserstoff-Atom ist mit zwei Elektronen abgesättigt
und geht deshalb stets genau eine Bindung ein.
Formalladungen
Die Zeichen an den Kugeln sind Formalladungen. Sie geben an, wie viele
Elektronen ein Atom in der gezeichneten Struktur gegenüber dem freien Atom mehr oder
weniger besitzt. Die Summe aller Formalladungen ergibt die Ladung des Teilchens: bei einem
Molekül null, bei einem Molekülion dessen Ladung.
Ein Beispiel ist das Schwefeltrioxid-Molekül: Das Schwefel-Atom trägt 2+, zwei
der Sauerstoff-Atome je eine negative Formalladung – zusammen null. Eine Schreibweise
mit mehr als acht Außenelektronen am Schwefel-Atom wird hier nicht verwendet.
Räumlicher Bau
Die Bindungswinkel folgen aus der Abstoßung der Elektronenpaare. Vier Elektronenpaare
ordnen sich tetraedrisch an (109,5°), drei trigonal-planar (120°), zwei linear
(180°). Freie Elektronenpaare zählen mit und beanspruchen mehr Raum als bindende:
Deshalb ist das Wasser-Molekül gewinkelt und das Ammoniak-Molekül
trigonal-pyramidal.
Molekülformel
Über jedem Modell stehen Name und Molekülformel des gesuchten Teilchens. Ob ein
Atom zu viel im Modell steckt, zeigt sich im Abgleich mit ihr.