Stimmt diese Valenzstrichformel – und wenn nicht, wo genau steckt der Fehler?
In jeder Formel steckt höchstens ein Fehler. Tippe auf die
Stelle, an der etwas nicht stimmt – auf ein Atom, eine Bindung oder ein freies
Elektronenpaar. Ist die Formel in Ordnung, wähle
Formel stimmt. Danach wird nach der Begründung gefragt.
So ist es richtig
Das waren alle Aufgaben. Zum
Wiederholen die Seite neu laden – die Reihenfolge ist dann eine andere.
Was eine Valenzstrichformel zeigt
Die Valenzstrichformel gibt an, welche Atome eines Moleküls miteinander
verbunden sind und wo die Außenelektronen sitzen. Ein Strich zwischen zwei
Atomen ist ein bindendes Elektronenpaar; zwei Striche stehen für eine
Doppelbindung, drei für eine Dreifachbindung. Ein Strich an nur einem Atom ist ein
freies Elektronenpaar.
Die Oktettregel
Ein Atom der zweiten Periode ist dann besonders stabil, wenn es von acht
Außenelektronen umgeben ist – es erreicht damit die
Edelgaskonfiguration. Gezählt werden die Elektronen aller bindenden und
aller freien Elektronenpaare am Atom, jedes Paar mit zwei Elektronen. Eine Doppelbindung bringt
dem Atom also vier Elektronen ein, eine Dreifachbindung sechs.
Das Wasserstoff-Atom ist die Ausnahme
Für das Wasserstoff-Atom gilt die Oktettregel nicht: Es ist bereits mit
zwei Elektronen abgesättigt, also mit genau einer Bindung. Ein freies
Elektronenpaar am Wasserstoff-Atom kann es deshalb nicht geben.
Bindigkeit
Wie viele Bindungen ein Atom eingeht, folgt aus der Zahl seiner Außenelektronen. Das
Kohlenstoff-Atom ist vierbindig, das Stickstoff-Atom und das Phosphor-Atom
dreibindig, das Sauerstoff-Atom und das Schwefel-Atom
zweibindig, die Halogen-Atome einbindig. Weicht eine Formel
davon ab, ist an dieser Stelle in aller Regel die Oktettregel verletzt.