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Orbitaltheorie

Orbitaltheorie: Orbitale, Hybridisierung, Molekülorbitale, Mesomerie — mit interaktiven Werkzeugen und Übungsaufgaben zu jedem Teilbereich.

Vom Schalenmodell zum Orbital

Das Schalenmodell sagt, wie viele Elektronen auf eine Energiestufe passen — aber nicht, wo sie sind. Das Orbitalmodell beantwortet das anders, als man erwartet: Es gibt keine Bahn, sondern nur einen Raum, in dem sich das Elektron mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhält. Jedes Orbital fasst zwei Elektronen mit entgegengesetztem Spin, und die Formen s, p und d bestimmen den Bau der Moleküle.

Vorschau Kugelwolkenmodell – Valenzelektronen und Molekülbau
3D Viewer

Kugelwolkenmodell – Valenzelektronen und Molekülbau

Vorschau Elektronenkonfiguration – Kästchenschema und Orbitale
3D Viewer

Elektronenkonfiguration – Kästchenschema und Orbitale

Der erste 3D Viewer zeigt das Kugelwolkenmodell als Zwischenschritt, der zweite die Orbitale neben dem Kästchenschema.

1 Übungsaufgabe

Was ein Orbital ist

Elektronenkonfiguration im Kästchenschema

Im Kästchenschema bekommt jedes Orbital ein Kästchen und jedes Elektron einen Pfeil. Drei Regeln füllen es: energetisch tiefste Orbitale zuerst, gleichwertige Orbitale erst einfach besetzen, und zwei Elektronen in einem Kästchen nur mit entgegengesetztem Spin. Daraus liest man ab, wie viele ungepaarte Elektronen ein Atom hat — und damit seine Bindigkeit.

Vorschau Elektronenkonfiguration von Atomen und Ionen – Energiestufenmodell und Schalenmodell
Tool

Elektronenkonfiguration von Atomen und Ionen – Energiestufenmodell und Schalenmodell

Vorschau Informationen zur Elektronenkonfiguration im PSE finden
Tool

Informationen zur Elektronenkonfiguration im PSE finden

Vorschau Periodensystem der Elektronenkonfigurationen
Tool

Periodensystem der Elektronenkonfigurationen

Mit den ersten beiden Tools erstellst du Elektronenkonfigurationen selbst und findest sie im Periodensystem wieder. Das dritte zeigt dir das Kästchenschema zu jedem Element — vollständig bis Xenon, darüber ab dem Edelgasrumpf.

Hybridorbitale

Kohlenstoff hat im Grundzustand nur zwei ungepaarte Elektronen — trotzdem bildet er vier gleichwertige Bindungen. Die Erklärung sind Hybridorbitale: s- und p-Orbitale mischen sich zu neuen, gleichwertigen. Aus sp³ folgt der Tetraeder des Methans, aus sp² die ebene Anordnung am Alken, aus sp die lineare am Alkin.

Vorschau Atomorbitale und Hybridorbitale
3D Viewer

Atomorbitale und Hybridorbitale

Der 3D Viewer zeigt dir die Hybridorbitale von allen Seiten.

Molekülorbitale

Treffen zwei Atomorbitale aufeinander, entstehen zwei Molekülorbitale: ein bindendes mit niedrigerer Energie und ein antibindendes mit höherer. Sind nur die bindenden besetzt, hält die Bindung; besetzt man auch die antibindenden, hebt sich der Effekt auf. Damit lässt sich vorhersagen, welche Moleküle es gibt — und warum es He₂ nicht gibt.

Vorschau Molekülorbitale – bindend und antibindend
3D Viewer

Molekülorbitale – bindend und antibindend

Vorschau Elektronendichteänderung – Bindungsbildung sichtbar gemacht
3D Viewer

Elektronendichteänderung – Bindungsbildung sichtbar gemacht

Der erste 3D Viewer zeigt bindende und antibindende Orbitale, der zweite die Änderung der Elektronendichte beim Zustandekommen einer Bindung.

1 Übungsaufgabe

Bindend und antibindend

Mesomerie

Manche Moleküle und Ionen lassen sich mit einer einzigen Valenzstrichformel nicht richtig beschreiben. Der tatsächliche Zustand liegt zwischen mehreren Grenzformeln — die Elektronen sind über mehrere Atome verteilt statt an einer Stelle festgelegt. Das senkt die Energie und stabilisiert das Teilchen.

Genau das erklärt, warum eine Carbonsäure sauer ist und ein Alkanol nicht: Das zurückbleibende Carboxylat-Ion ist mesomeriestabilisiert.

Vorschau Mesomerie – Grenzformeln und tatsächliche Elektronenverteilung
3D Viewer

Mesomerie – Grenzformeln und tatsächliche Elektronenverteilung

Der 3D Viewer stellt Grenzformeln und die tatsächliche Elektronenverteilung nebeneinander.

4 Übungsaufgaben

Grenzformeln und tatsächliche Verteilung

Mesomerie erklärt die Acidität

Elektronendichte sichtbar gemacht

Alle Modelle bis hierher sind Zeichnungen. Die Elektronendichte lässt sich aber auch berechnen und farbig darstellen: Rote Bereiche sind elektronenreich, blaue elektronenarm. Damit wird auf einen Blick sichtbar, wo ein Molekül angegriffen wird und warum ein Dipol ein Dipol ist.

Vorschau 3D Molekülviewer – Ladungscodierte Elektronendichteoberfläche
3D Viewer

3D Molekülviewer – Ladungscodierte Elektronendichteoberfläche

Vorschau 2D-Karten – Elektronendichte und elektrostatisches Potential
3D Viewer

2D-Karten – Elektronendichte und elektrostatisches Potential

Die beiden 3D Viewer zeigen die Ladungsverteilung als Oberfläche und als Schnittkarte. Übungsaufgaben gibt es zu diesem Abschnitt bisher keine.