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Moleküle und die Elektronenpaarbindung

Moleküle und die Elektronenpaarbindung: EPA-Modell, Polarität, Zwischenmolekulare Kräfte — mit interaktiven Werkzeugen und Übungsaufgaben zu jedem Teilbereich.

Die Elektronenpaarbindung

Zwei Nichtmetall-Atome geben keine Elektronen ab — sie teilen sich welche. Jedes steuert ein Elektron bei, und das gemeinsame Paar hält beide zusammen. Wie viele solcher Bindungen ein Atom eingehen kann, verrät die Zahl seiner ungepaarten Elektronen: Das ist die Bindigkeit. Reicht ein gemeinsames Paar nicht, um die Edelgaskonfiguration zu erreichen, entstehen Doppel- oder Dreifachbindungen.

Vorschau Kugelwolkenmodell – Valenzelektronen und Molekülbau
3D Viewer

Kugelwolkenmodell – Valenzelektronen und Molekülbau

Vorschau Valenzstrichformeln zeichnen
Tool

Valenzstrichformeln zeichnen

Vorschau Valenzstrichformeln – Finde den Fehler!
Tool

Valenzstrichformeln – Finde den Fehler!

Mit dem 3D Viewer siehst du die Elektronen als Kugelwolken, mit den beiden Tools zeichnest du Valenzstrichformeln selbst und suchst Fehler in vorgegebenen.

15 Übungsaufgaben

Bindende und freie Elektronenpaare

Bindigkeit und Oktettregel

Einfach-, Doppel- und Dreifachbindung

Bindungstypen im Vergleich

Drei Bindungsarten halten Stoffe zusammen, und welche vorliegt, hängt davon ab, welche Elemente beteiligt sind: Zwei Nichtmetalle bilden Elektronenpaarbindungen, Metall und Nichtmetall eine Ionenbindung, zwei Metalle die Metallbindung. Die Elektronegativitätsdifferenz gibt zusätzlich an, wie ungleich ein gemeinsames Elektronenpaar verteilt ist.

Die beiden Simulationen zeigen dir die Ionenbildung und das Elektronengas der Metalle, die 3D Viewer den räumlichen Aufbau von Metallgitter und Salzkristall.

8 Übungsaufgaben

Elektronenpaarbindung, Ionenbindung, Metallbindung

Metall oder Nichtmetall — welcher Bindungstyp

Bindungspolarität und Partialladungen

Ein gemeinsames Elektronenpaar liegt selten genau in der Mitte. Das elektronegativere Atom zieht stärker daran und bekommt dadurch eine negative Teilladung, der Partner eine positive. Je größer die Elektronegativitätsdifferenz, desto polarer die Bindung.

Vorschau Teilladungen (Partialladungen) erkennen
Tool

Teilladungen (Partialladungen) erkennen

Vorschau Bindungspolarität – Molekülpolarität
Simulation

Bindungspolarität – Molekülpolarität

Vorschau Periodensystem-Trends erkunden
Tool

Periodensystem-Trends erkunden

Mit dem Tool setzt du die Teilladungen selbst, die Simulation zeigt dir den Zusammenhang zwischen Bindungspolarität und Molekülpolarität, und im Periodensystem-Tool liest du die Elektronegativitätswerte ab.

9 Übungsaufgaben

Polare und unpolare Bindungen

Partialladungen

Räumlicher Bau: das EPA-Modell

Elektronenpaare stoßen einander ab und gehen deshalb so weit wie möglich auseinander. Aus dieser einen Regel folgt die Gestalt eines Moleküls: linear, gewinkelt, trigonal-planar oder tetraedrisch. Freie Elektronenpaare zählen dabei mit und drücken die Bindungswinkel enger zusammen — deshalb ist das Wasser-Molekül gewinkelt und nicht linear.

Mit den beiden Simulationen probierst du das EPA-Modell selbst aus, die 3D Viewer zeigen dir die fertigen Moleküle von allen Seiten, und mit der Fehlersuche prüfst du vorgegebene Modelle nach.

9 Übungsaufgaben

Elektronenpaarabstoßung

Bindungswinkel und Molekülgestalt

Molekülpolarität: Dipolmoleküle

Polare Bindungen allein machen noch kein Dipolmolekül. Entscheidend ist, ob sich die Teilladungen räumlich aufheben: Kohlenstoffdioxid ist linear gebaut, die beiden polaren Bindungen zeigen in entgegengesetzte Richtungen und heben sich auf. Wasser ist gewinkelt — dort bleibt eine Seite positiv und die andere negativ.

Vorschau 3D Molekülviewer – Ladungscodierte Elektronendichteoberfläche
3D Viewer

3D Molekülviewer – Ladungscodierte Elektronendichteoberfläche

Vorschau 2D-Karten – Elektronendichte und elektrostatisches Potential
3D Viewer

2D-Karten – Elektronendichte und elektrostatisches Potential

Der Elektronendichte-Viewer und die 2D-Karten zeigen dir die Ladungsverteilung eines Moleküls farbig.

5 Übungsaufgaben

Dipol oder nicht

Zwischenmolekulare Kräfte

Zwischen den Molekülen wirken schwächere Kräfte als innerhalb. Drei Arten gibt es: London-Dispersionskräfte zwischen allen Teilchen, Dipol-Dipol-Wechselwirkungen zwischen Dipolmolekülen und — als stärkste — Wasserstoffbrücken, wenn ein Wasserstoff-Atom an Fluor, Sauerstoff oder Stickstoff gebunden ist.

Welche Kraft überwiegt, hängt vom Bau des Moleküls ab. Genau das übst du hier.

11 Übungsaufgaben

Die drei Arten im Überblick

Wasserstoffbrücken

Was daraus für die Stoffe folgt

Jetzt zahlt sich das Vorherige aus: Aus dem Bau der Moleküle und den Kräften zwischen ihnen lassen sich Eigenschaften vorhersagen. Je stärker die zwischenmolekularen Kräfte, desto mehr Energie ist nötig, um die Teilchen voneinander zu trennen — und desto höher liegt die Siedetemperatur. Und gelöst wird, was zum Lösemittel passt: Polares löst Polares, Unpolares löst Unpolares.

Vorschau Lösen von Salz in Wasser
Simulation

Lösen von Salz in Wasser

Vorschau Hydrophile und hydrophobe Bereiche erkennen
Tool

Hydrophile und hydrophobe Bereiche erkennen

Vorschau Temperaturverlaufskurve von Reinstoffen
Simulation

Temperaturverlaufskurve von Reinstoffen

Mit der Simulation verfolgst du den Lösevorgang eines Salzes, mit dem Tool erkennst du hydrophile und hydrophobe Bereiche in einem Molekül.

17 Übungsaufgaben

Siede- und Schmelztemperatur

Löslichkeit: hydrophil und hydrophob

Der Sonderfall Wasser

Molekülverbindungen benennen

Anders als bei Salzen steht bei Molekülverbindungen die Anzahl der Atome im Namen: Kohlenstoffmonooxid und Kohlenstoffdioxid unterscheiden sich nur in der Vorsilbe. Hier übst du die Zahlwörter und die Regel, wann welche Endung verwendet wird.

Vorschau Molekülformeln erstellen
Tool

Molekülformeln erstellen

Mit dem Tool stellst du die zugehörigen Molekülformeln zusammen.

5 Übungsaufgaben

Vorsilben und Endungen

Nichtmetalloxide

Für die Oberstufe

Manche Moleküle lassen sich mit einer einzigen Valenzstrichformel nicht richtig beschreiben — die tatsächliche Elektronenverteilung liegt zwischen mehreren Grenzformeln. Das ist die Mesomerie.

Und wer genauer wissen will, was beim Zustandekommen einer Bindung passiert, verlässt das Kugelwolkenmodell: Aus zwei Atomorbitalen wird ein bindendes und ein antibindendes Molekülorbital. Die vier 3D Viewer zeigen dir Grenzformeln, Molekülorbitale, Hybridorbitale und die Änderung der Elektronendichte bei der Bindungsbildung.

3 Übungsaufgaben

Mesomerie

Molekülorbitale