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Salze und die Ionenbindung

Salze und die Ionenbindung: Ionengitter, Verhältnisformel, Eigenschaften — mit interaktiven Werkzeugen und Übungsaufgaben zu jedem Teilbereich.

Kationen und Anionen

Ein Salz besteht aus geladenen Teilchen. Metall-Atome geben Elektronen ab und werden zu positiv geladenen Kationen, Nichtmetall-Atome nehmen sie auf und werden zu negativ geladenen Anionen. Bei den Hauptgruppenelementen erreichen beide dadurch die Edelgaskonfiguration.

Vorschau Periodensystem – Atome und Ionen
Tool

Periodensystem – Atome und Ionen

Im Periodensystem der Atome und Ionen kannst du ablesen, welche Ionen die Element-Atome bilden.

10 Übungsaufgaben

Atom, Molekül oder Ion

Ladung und Elektronenzahl

Ionenbildung

Bei der Reaktion eines Metalls mit einem Nichtmetall gehen Elektronen vom Metall-Atom auf das Nichtmetall-Atom über: Es entstehen Kationen und Anionen. Solche Salzbildungsreaktionen verlaufen stark exotherm.

Die beiden Simulationen zeigen dir die Salzbildung auf Teilchenebene, mit den beiden Tools stellst du die Gesamtgleichung und die Teilgleichungen mit dem Elektronenübergang auf.

6 Übungsaufgaben

Elektronenübergang bei der Salzbildung

Ionenbindung gegen Elektronenpaarbindung

Ionenbindung – Ionengitter

Die Ionenbindung ist die Anziehung zwischen Kationen und Anionen. Sie wirkt nicht gerichtet auf einen bestimmten Partner wie die Elektronenpaarbindung, sondern nach allen Seiten — deshalb bilden Salze keine Moleküle, sondern ein Ionengitter.

Im Kristall sitzen die Ionen in einem regelmäßigen Gitter, jedes umgeben von Ionen der jeweils anderen Sorte. Diese Anordnung erklärt fast alle Eigenschaften der Salze: die hohe Schmelztemperatur, die Härte und die Sprödigkeit — verschiebt man eine Schicht, treffen gleich geladene Ionen aufeinander und der Kristall zerspringt.

Vorschau Ionengitter – räumlicher Aufbau von Salzkristallen
3D Viewer

Ionengitter – räumlicher Aufbau von Salzkristallen

Vorschau Kristallstrukturen von Salzen und Mineralen
3D Viewer

Kristallstrukturen von Salzen und Mineralen

Vorschau Kristallisation aus einer Salzlösung
Simulation

Kristallisation aus einer Salzlösung

Die beiden 3D Viewer zeigen dir Ionengitter und Kristallstrukturen von allen Seiten, die Simulation lässt einen Kristall aus einer Lösung wachsen.

3 Übungsaufgaben

Aufbau des Salzkristalls

Die Verhältnisformel

Die Verhältnisformel beschreibt das kleinste ganzzahlige Anzahlverhältnis der Kationen und Anionen im Ionengitter. Sie ergibt sich zwingend aus den Ionenladungen: Die Formeleinheit ist nach außen ungeladen, deshalb gehören zu einem Ca2+ genau zwei Cl.

Vorschau Verhältnisformeln von Salzen erstellen
Tool

Verhältnisformeln von Salzen erstellen

Mit dem Tool übst du das Aufstellen von Verhältnisformeln — auch für Salze mit Molekülionen und mit Übergangsmetall-Ionen.

15 Übungsaufgaben

Aus den Ladungen zur Formel

Salze mit Molekülionen

Salze mit Übergangsmetall-Ionen

Salze benennen

Der Name nennt zuerst das Kation, dann das Anion mit der Endung -id, -at oder -it: Natriumchlorid, Calciumcarbonat, Kaliumnitrit. Das Anzahlverhältnis steht nie im Namen, denn es ergibt sich zwangsläufig aus den Ladungen. Bei Metallen, die unterschiedliche Kationen bilden können (z. B. Fe2+, Fe3+), wird die Ladung als römische Ziffer ergänzt.

4 Übungsaufgaben

Name und Formel

Eigenschaften der Salze

Die Eigenschaften der Salze folgen aus dem Bau des Ionengitters: Sie bilden harte, spröde Kristalle. Sie schmelzen erst bei hohen Temperaturen, weil die Anziehung zwischen den Ionen stark ist. Im festen Zustand leiten sie den Strom nicht, gelöst oder geschmolzen dagegen schon — dann sind die Ionen frei beweglich. Und ob sich ein Salz löst, entscheidet die Differenz zwischen Gitterenergie und Hydratationsenergie.

Vorschau Lösen von Salz in Wasser
Simulation

Lösen von Salz in Wasser

Vorschau Elektrische Leitfähigkeit
Simulation

Elektrische Leitfähigkeit

Mit den Simulationen verfolgst du den Lösevorgang von Salzen und prüfst die Leitfähigkeit von Reinstoffen, Lösungen und Schmelzen.

5 Übungsaufgaben

Lösen in Wasser

Elektrische Leitfähigkeit

Masse und Stoffmenge

Ionen nachweisen

Viele Metall-Ionen färben eine Flamme charakteristisch und sind dadurch nachweisbar. Anionen weist man meist über eine Fällungsreaktion nach.

Vorschau Flammenfärbung und Linienspektrum
Simulation

Flammenfärbung und Linienspektrum

Vorschau Fällungsreaktionen
Simulation

Fällungsreaktionen

Mit den Simulationen kannst du die Nachweisversuche durchspielen.

1 Übungsaufgabe

Flammenfärbung und Fällung